Über das Erinnern

Ich habe mich in den vergangenen Monaten naturgemäß ausgiebig mit dem „Erinnern“ beschäftigt. Erinnerung im Zusammenhang mit nachlassenden Gedächtnisleistungen, wie es zum Thema Demenzerkrankung in vielen Medien zunehmend häufig diskutiert und beschrieben wird.

Ich habe bei mir selber geforscht, was für mich erinnern bedeutet, woran ich mich erinnere, was und warum ich vieles vergesse. Und habe dabei gemerkt, dass dieses Thema einem richtig unter die Haut gehen kann. Denn die Erinnerung macht ja zunächst mal die eigene Persönlichkeit aus. An vieles von dem, was mich geprägt hat, erinnere ich mich. Aber außerdem bestehe ich auch zu einem guten Stück aus Erlebnissen, von denen ich nichts mehr weiß, weil meine Seele / mein Geist das Erlebte umgeformt, vielleicht auch in eine verschlossene Schublade gesteckt hat.

Ein richtig interessantes Erinnerungsspiel habe ich kürzlich als Einschlafhilfe erfunden: Ich gehe das ABC durch, (wie bei „Stadt, Land, Fluss“) und bei jedem Buchstaben erinnere ich mich an eine Person mit dem entsprechenden Namensanfang. Dazu hole ich mir eine Situation ins Gedächtnis, die mich mit dem gedachten Menschen verbindet.

Verblüffend und zur Nachahmung empfohlen!!

Evamaria Molz

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